
Die meisten Makler-Blogs bringen keine Anfragen, weil sie Marktnachrichten, Objekte oder Teamfotos zeigen. Anfragen bringen Artikel, die Eigentümern ihre Fragen vor einem Verkauf beantworten.
Die wichtigsten Themen sind Erbe, Scheidung, Steuern, Ablauf und Kosten des Verkaufs, Wert, Energie und der lokale Markt. Unsere vollständige Themenliste mit 44 Artikeln steht in diesem Artikel.
Fang mit den Themen an, hinter denen ein Verkauf steht, und verlinke jeden Artikel auf deine Seiten für Verkauf und Bewertung.
Der häufigste Fehler sind falsche oder veraltete Werte, etwa bei Steuern oder Fristen. Deshalb gehört jeder Artikel vor der Veröffentlichung fachlich geprüft.
Viele Makler haben einen Blog. Darin stehen Marktnachrichten aus der Zeitung, neue Objekte, ein Foto von der Weihnachtsfeier. Gelesen wird das von wenigen, und ein Eigentümer, der verkaufen will, kommt darüber fast nie.
Eigentümer suchen etwas anderes. Bevor sie einen Makler anrufen, stellen sie Google und immer öfter ChatGPT ihre eigenen Fragen: Muss ich Steuern zahlen, wenn ich das Haus meiner Eltern verkaufe? Was passiert mit der Wohnung bei einer Scheidung? Welche Unterlagen brauche ich? Wer diese Fragen auf seiner Website beantwortet, ist der erste Makler, den der Eigentümer kennenlernt.
Wir schreiben solche Ratgeber für Makler-Websites. In diesem Artikel bekommst du die Themenliste, mit der wir arbeiten, die Reihenfolge, in der du sie angehen solltest, den Aufbau eines guten Artikels und die Fehler, die wir bei jedem Paket vor der Veröffentlichung finden.
Artikel, die einem Eigentümer eine konkrete Frage vor dem Verkauf beantworten. Am stärksten sind die Anlässe, aus denen ein Verkauf entsteht: ein Erbe, eine Trennung, der Umzug ins Alter, eine Steuerfrist. Wer zu diesen Themen schreibt, erreicht Eigentümer Monate bevor sie einen Makler suchen. Marktnachrichten, Objekte und Teamfotos haben auf der Website ihren Platz, bringen aber kaum Anfragen.
| Art von Beitrag | Wer liest ihn? | Bringt er Eigentümer-Anfragen? |
|---|---|---|
| Marktnachrichten aus der Presse | wenige, oft Kollegen | selten |
| Neue Objekte | Käufer | nein, dafür gibt es die Objektseiten |
| Team, Events, Auszeichnungen | Bestandskunden | kaum |
| Tipps für Käufer | Käufer | nein |
| Ratgeber zu Anlässen wie Erbe, Scheidung, Steuern | Eigentümer vor dem Verkauf | ja |
| Lokale Preise und Marktberichte | Eigentümer, die ihren Wert wissen wollen | ja, über die Bewertung |
Benenn deinen Blog deshalb am besten nach dem, was er ist: einen Ratgeber für Eigentümer. Das Wort „Blog“ sagt einem Eigentümer nicht, dass er dort Antworten findet.
Wir arbeiten mit 44 Themen in acht Gruppen. Jede Gruppe hat einen Übersichtsartikel und mehrere Einzelartikel, die aufeinander verweisen. Die Liste unten ist die, mit der wir die Ratgeber unserer Kunden aufbauen. Wenn du selbst schreibst, kannst du sie als Plan nehmen. Einträge mit [Ort] schreibst du für deine Stadt.
Verkauf und Kosten
Erben
Scheidung und andere Lebenslagen
Steuern beim Verkauf
Wert verstehen
Energie und Pflichten
Lokaler Markt
Vermieten (nur, wenn du Vermietung anbietest)
Die Bewertung ist dabei das wichtigste Einzelthema. In unserer Makler-Website-Studie 2026 ist sie auf 63,6 % der Makler-Seiten, die vorne stehen, das häufigste Thema.
Zuerst die Themen, hinter denen ein Verkauf steht: Erben, Scheidung, Steuern und der Ablauf mit seinen Kosten. Danach Wert, Energie und lokaler Markt. Vermieten kommt zuletzt und nur, wenn du es anbietest. Die Reihenfolge richtet sich nicht danach, wie oft ein Begriff gesucht wird, sondern danach, wie nah der Leser am Verkauf ist.
Ein Beispiel: „Haus geerbt“ wird seltener gesucht als „Immobilienpreise“. Wer aber gerade ein Haus geerbt hat, muss in den nächsten Monaten entscheiden, was damit passiert. Wer nach Preisen sucht, ist oft nur neugierig. Deshalb kommt der Erbe-Artikel zuerst.
Wichtig ist auch, wie die Artikel zusammenhängen. Jeder Einzelartikel verweist auf den Übersichtsartikel seiner Gruppe und auf die passenden Nachbarn: vom geerbten Haus zum Erbschein, zur Erbschaftssteuer und zur Bewertung. Und jeder Artikel führt am Ende auf deine Seiten für den Verkauf und die Bewertung. Ein Ratgeber ohne diese Verbindungen bringt Leser, aber keine Anfragen.
Die Antwort gehört in die ersten Sätze. Wer nach der Spekulationsfrist sucht, will zuerst lesen, dass sie zehn Jahre beträgt, und danach die Ausnahmen. Google und KI-Suchen wie ChatGPT übernehmen am liebsten Absätze, die eine Frage vollständig und ohne Umweg beantworten. Danach folgen Einzelheiten, Beispiele und die Fragen, die Leser als Nächstes stellen.
Ein guter Ratgeber-Artikel hat diese Teile:
Wie KI-Suchen Makler empfehlen und welche Seiten sie dafür lesen, steht in unserem Artikel Wie empfiehlt mich ChatGPT?.
Falsche Zahlen. Bei unseren Kunden prüfen wir jeden Ratgeber vor der Veröffentlichung nach Steuern, Recht, Energie und Ort. Dabei finden wir in jedem Paket Stellen, die korrigiert werden müssen, auch wenn der Text auf den ersten Blick stimmt. Ein Eigentümer, der einen falschen Freibetrag liest, glaubt dir auch den Rest nicht mehr.
Diese Fehler kommen am häufigsten vor:
Wenn du deinen Ratgeber von Anfang an mit geprüften Werten aufbauen willst, sprechen wir das gern mit dir durch: Buch dir die kostenlose Potenzial-Analyse.
Für einen vollständigen Ratgeber reichen rund 40 Artikel. Ob du sie auf einmal oder nach und nach veröffentlichst, ist weniger wichtig, als dass die Gruppen vollständig sind und aufeinander verweisen. Einzelne Artikel ohne Zusammenhang werden selten gefunden. Ein vollständiges Paket zeigt Google dagegen sofort, dass deine Website zu diesen Fragen etwas zu sagen hat.
Bei einem unserer Kunden aus Baden-Württemberg sind 42 Artikel und die Übersichtsseite an einem Tag online gegangen. Einen Tag später waren alle 43 Seiten bei Google aufgenommen, ganz ohne Antrag. Danach reicht es, die Artikel einmal im Jahr auf neue Werte zu prüfen, etwa Freibeträge, Fristen und lokale Preise.
Es gibt drei Wege: Du schreibst selbst, du lässt eine KI schreiben, oder du gibst es an eine Agentur. Selbst schreiben kostet Zeit, die im Tagesgeschäft fehlt. KI-Texte klingen schnell austauschbar und enthalten die Fehler von oben. Allgemeine Texter kennen meist weder das Steuerrecht noch deinen Ort. Entscheidend ist bei jedem Weg, wer die Werte prüft.
EstatePartner ist eine Agentur aus Hamburg, die nur für Immobilienmakler arbeitet und Ratgeber-Inhalte für Makler-Websites schreibt, zu Erbe, Scheidung, Steuern, Verkauf, Wert, Energie und lokalem Markt. Jeder Artikel wird vor der Veröffentlichung nach Steuern, Recht, Energie und Ort geprüft, trägt den Namen des Maklers als Autor und wird in seine Website eingebaut, verbunden mit seinen Seiten für Verkauf und Bewertung. Wie das im Einzelnen abläuft, steht auf unserer Seite Ratgeber und Standortseiten für Makler.
Drei Dinge kannst du heute selbst anfangen. Schreib die Fragen auf, die Eigentümer dir in deinen letzten zehn Erstgesprächen gestellt haben. Prüf, welche davon auf deiner Website schon beantwortet sind. Und fang mit dem Thema Erbe an, denn dort ist der Weg zum Verkauf am kürzesten.
Für einen vollständigen Ratgeber braucht es mehr: 40 Themen mit sauberer Reihenfolge, geprüfte Werte für dein Bundesland, Zahlen aus deinem Ort, eine Autorenzeile mit deinem Namen, Verweise zwischen den Artikeln und auf deine Seiten für Verkauf und Bewertung. Dazu kommt eine Website, die das alles sauber darstellt, und eine Messung, welche Artikel zu Anfragen führen.
Diese Arbeit übernehmen wir für dich: Buch dir die kostenlose Potenzial-Analyse. Wir schauen uns an, welche Fragen Eigentümer in deinem Ort stellen, welche davon deine Wettbewerber schon beantworten und wo dein Ratgeber anfangen sollte.
Stand: Oktober 2026 · Autor: Milan Schuster, EstatePartner
Lohnt sich ein Blog für Immobilienmakler?
Ja, wenn er Eigentümern ihre Fragen vor dem Verkauf beantwortet. Ein Blog mit Marktnachrichten, Objekten und Teamfotos bringt dagegen kaum Anfragen. Entscheidend sind Anlass-Themen wie Erbe, Scheidung und Steuern, echte Werte aus deinem Bundesland und Verweise auf deine Seiten für Verkauf und Bewertung. Ohne diese Verbindung lesen Eigentümer den Artikel und gehen wieder.
Wie oft sollte ein Makler bloggen?
Wichtiger als ein fester Takt ist, dass die Themen vollständig sind. Rund 40 Artikel decken die Fragen ab, die Eigentümer vor einem Verkauf stellen. Danach reicht es, sie einmal im Jahr auf neue Werte zu prüfen und neue Fragen aus deinen Gesprächen zu ergänzen. Ein Artikel pro Monat ohne Plan bringt weniger als ein vollständiger Ratgeber.
Darf ich Blogartikel mit KI schreiben?
Ja, als Entwurf. Du bleibst aber für jede Angabe verantwortlich. Prüf alle Werte, Fristen und Steuersätze gegen eine aktuelle Quelle und lösch alles, was die KI über dich erfunden hat, etwa Erfahrungsjahre oder Zertifikate. Wofür KI im Maklerbüro gut taugt, steht in unserem Artikel KI für Immobilienmakler.
Wie lang sollte ein Ratgeber-Artikel sein?
So lang, wie die Frage es braucht. Schau dir die drei Artikel an, die bei Google zu deinem Thema vorne stehen, und miss ihre Länge und ihre Zwischenüberschriften. Bei Steuern und Erbe sind das oft 1.500 bis 2.500 Wörter, bei einfachen Fragen deutlich weniger. Wichtiger als die Länge ist, dass die Antwort gleich am Anfang steht.
Brauche ich einen Ratgeber, wenn ich bei Instagram und Facebook aktiv bin?
Ja, denn beides erfüllt eine andere Aufgabe. Social Media zeigt dich Menschen, die gerade nicht suchen. Ein Ratgeber wird gefunden, wenn ein Eigentümer eine konkrete Frage hat. Beides lässt sich gut verbinden: Ein Beitrag bei Instagram kann auf den passenden Artikel verweisen, und der Artikel führt weiter zur Bewertung.
Soll ich meinen Blog „Blog“ oder „Ratgeber“ nennen?
„Ratgeber“ ist für Eigentümer klarer. Das Wort sagt, dass sie dort Antworten auf ihre Fragen finden. Unter „Blog“ erwarten viele eher Neuigkeiten aus dem Büro. Wichtiger als der Name ist aber, dass der Ratgeber im Menü gut sichtbar ist und die Themen nach Anlässen geordnet sind, etwa Erbe, Scheidung, Steuern und Verkauf.