Illustration: fünf Kanal-Symbole laufen über goldene Linien in einem Haus zusammen

Marketing für Immobilienmakler 2026: Kanäle, Budget und die Reihenfolge, die Aufträge bringt

Milan Schuster
September 23, 2026

Marketing für Immobilienmakler hat zwei Richtungen: Objekt-Vermarktung für Käufer und Eigentümer-Marketing für Verkäufer — fast alle Makler beherrschen nur die erste, Aufträge bringt aber nur die zweite.

Eine belastbare Budget-Prozentzahl für Maklerbüros gibt es nicht; die oft zitierten 7,7 % vom Umsatz (Gartner CMO Spend Survey 2025) stammen aus Konzernen — rechne stattdessen rückwärts von Provision und Zielaufträgen.

Die Reihenfolge lautet: erst Fundament (Google-Profil, Website, Bewertungen), dann Beschleuniger (Ads), dann Beziehung — rund 91 % der Suchsichtbarkeit im Maklermarkt entfällt auf eigene Websites, Portale und Verzeichnisse kommen auf etwa 7 %.

68 % der Google-Suchen enden ohne Klick (SparkToro, Q1/2026) und das Google-Profil wiegt rund 32 % im Local-Pack-Ranking (Whitespark 2026): Der Eigentümer entscheidet oft, bevor er deine Website je gesehen hat.

Fünf Zahlen je Kanal und Monat entscheiden über jedes Budget: Anfragen, Kosten je Anfrage, Termine, Alleinaufträge, Provision — wer sie nicht hat, entscheidet nach Gefühl.

Fast jeder Makler macht jeden Tag Marketing. Exposé, Portal-Inserat, Fotos, Rundgang, der Post zum neuen Objekt. Nur ist das Marketing für die Immobilie — nicht für dich. Sobald der Käufer gefunden ist, ist der Kanal leer. Und der nächste Eigentümer hat von alldem nichts gesehen.

Ein Satz, den wir in Erstgesprächen sinngemäß am häufigsten hören: „Man tut die ganze Zeit was, aber man kommt zu nichts." Flyer, Anzeige, neue Website — die Aufträge kamen trotzdem über Empfehlung und Zufall. Und auf die Frage, woher die Anfragen kommen: „Gar nicht getrackt. Rein aus Gefühl."

Das ist kein Fleißproblem. Marketing für Immobilienmakler hat zwei Richtungen, und dir hat nie jemand gesagt, dass die zweite die wichtigere ist. Genauso wenig, in welcher Reihenfolge die Kanäle greifen — und dass ein Kanal am falschen Platz nicht halb wirkt, sondern gar nicht.

Wir haben für diese Frage 228 rankende Makler-Seiten in 50 Städten vermessen und bauen Eigentümer-Kanäle für Maklerbüros beruflich. Eine Zahl daraus vorweg: Rund 91 % der Suchsichtbarkeit im Maklermarkt entfällt auf eigene Makler-Websites, Portale und Verzeichnisse kommen zusammen auf etwa 7 %. Dieser Artikel liefert die Ebene über den einzelnen Kanälen — von den zwei Richtungen bis zu den fünf Zahlen, die du jeden Monat brauchst. Die Kanäle selbst stehen einzeln bewertet in den 12 Wegen zu Eigentümer-Leads im direkten Vergleich; das wiederholen wir hier nicht.

Was ist Marketing für Immobilienmakler — und warum machen fast alle nur die Hälfte?

Marketing für Immobilienmakler hat zwei Richtungen. Die Objekt-Vermarktung richtet sich an Käufer: Exposé, Portal-Inserat, Fotos, Besichtigung. Das Eigentümer-Marketing richtet sich an Verkäufer, die noch keinen Makler haben: Sichtbarkeit bei Google, Bewertungen, Website, Anzeigen, Empfehlungssystem. Fast alle Makler beherrschen die erste Richtung. Aufträge bringt nur die zweite — und die läuft in den meisten Büros ohne Plan, ohne Budget und ohne Messung.

Der Grund ist einfach: Die Objekt-Vermarktung hat einen Auftraggeber, eine Deadline und ein sichtbares Ergebnis. Das Eigentümer-Marketing hat nichts davon. Kein Objekt drängt, kein Eigentümer wartet erkennbar — er googelt still, vergleicht drei Profile und ruft einen an. So fällt das Immobilienmarketing für dich selbst im Tagesgeschäft hinten runter.

Ein ehrlicher Test: Nimm deine Marketingausgaben der letzten zwölf Monate — Portale, Fotos, Drucksachen, Anzeigen, Tools. Welcher Anteil hat einen Eigentümer erreicht, der dich vorher nicht kannte? In unseren Erstgesprächen lautet die Antwort fast immer „kaum etwas". Genau dort beginnt Immobilienmakler-Marketing, das Aufträge bringt.

Objekt-Vermarktung verkauft die Immobilie. Eigentümer-Marketing verkauft dich — bevor es ein Objekt gibt.

Wie viel Budget ist für Immobilienmarketing realistisch?

Eine belastbare Prozentzahl für Maklerbüros gibt es nicht. Die Zahl, die überall zitiert wird — im Schnitt 7,7 % vom Unternehmensumsatz laut Gartner CMO Spend Survey 2025 — stammt aus rund 400 Unternehmen, überwiegend mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz. Für dein Büro ist sie ein Vergleich, keine Vorgabe. Rechne stattdessen rückwärts: von der Provision je Auftrag über die Zielaufträge zu dem Anteil, den du dafür einsetzen willst.

Der Rechenweg hat vier Schritte, und keiner braucht eine fremde Prozentzahl:

  1. Deine durchschnittliche Netto-Provision je Verkäuferauftrag — aus deinen letzten Abschlüssen, nicht aus dem Bauch.
  2. Die Zahl zusätzlicher Aufträge, die du im Jahr willst — mit Kapazität dahinter.
  3. Der Anteil dieser Provision, den du je zusätzlichem Auftrag ausgeben willst, um ihn zu bekommen. Bei 12.000 € Provision und 20 % sind das 2.400 € je Auftrag. Multipliziert mit Schritt 2 ist das dein Marketingbudget fürs Jahr.
  4. Rückwärts zur Anfrage: Wie viele Anfragen brauchst du je Termin, wie viele Termine je Alleinauftrag? Daraus ergibt sich, was dich eine Anfrage maximal kosten darf.

Ein Rechenbeispiel mit Annahmen, keine Messwerte: Verkaufspreis 400.000 €, Verkäuferprovision 3 % = 12.000 € netto. Du willst vier zusätzliche Aufträge im Jahr und akzeptierst 20 % der Provision als Weg dorthin: 2.400 € je Auftrag, 9.600 € Jahresbudget, 800 € im Monat. Brauchst du drei Termine je Alleinauftrag und vier Anfragen je Termin, sind das zwölf Anfragen je Auftrag — eine Anfrage darf dich also höchstens 200 € kosten.

Makler denken in Aufträgen, nicht in Prozenten — zu Recht. Wie diese Messlatte mit echten Lead-Preisen aussieht, zeigt die Rechnung dazu, was gekaufte Eigentümer-Leads wirklich kosten.

Zwei Trennungen musst du sauber ziehen: Fundament ist eine Investition mit Pflegeanteil, Kanäle sind laufende Kosten. Und Budget wird nach Rolle verteilt, nicht nach Kanal: Erst wenn das Fundament steht, bekommt der Beschleuniger Geld.

Die erste Schicht darunter: Schritt 4 setzt voraus, dass du deine Quoten kennst. Die meisten Büros kennen sie nicht — und ohne sie ist jedes Budget eine Schätzung.

In welcher Reihenfolge baust du dein Marketing auf?

Erst Fundament, dann Beschleuniger, dann Beziehung. Fundament heißt: Google-Unternehmensprofil, eigene Website mit einem Einstieg für Eigentümer und ein Bewertungs-Takt. Beschleuniger heißt: bezahlte Reichweite, die Besucher auf dieses Fundament schickt. Beziehung heißt: Altkunden, Tippgeber, Personal Brand. Wer die Reihenfolge umdreht, bezahlt für Besucher, die auf einer Seite landen, die sie nicht überzeugt — und für Empfehlungen, die beim Googeln zerbrechen.

Drei Zahlen begründen die Reihenfolge. Die erste ist unsere eigene: Rund 91 % der Suchsichtbarkeit im Maklermarkt entfällt auf eigene Makler-Websites, Verzeichnisse und Portale kommen zusammen auf etwa 7 %.

Die zweite: Laut Whitespark-Erhebung 2026 machen die Signale des Google-Unternehmensprofils rund 32 % des Rankings in den Maps-Ergebnissen aus, Bewertungssignale kommen obendrauf. Das Profil ist kostenlos und damit der günstigste Baustein im ganzen Marketing für Makler. Wie die Gewinner-Profile aussehen, steht im Playbook zum Google-Unternehmensprofil für Immobilienmakler.

Die dritte: 68 % der Google-Suchen endeten in den ersten vier Monaten 2026 ohne Klick (SparkToro, Q1/2026). Der Eigentümer entscheidet oft, ohne deine Website je zu öffnen — anhand Maps-Kachel, Sternen, Fotos und KI-Antwort. Was er dort sieht, ist Fundament.

Was passiert, wenn du Ads auf eine schwache Website schickst, sehen wir in Audits regelmäßig: Die Anzeige bringt Klicks, die Seite bietet dem Eigentümer außer „Kontakt" keinen nächsten Schritt, er googelt deinen Namen, findet ein halbleeres Profil und ruft den Wettbewerber an. Google selbst nennt die Nutzererfahrung mit der Landingpage als eine von drei Komponenten des Qualitätsfaktors.

RolleKanäle (Beispiele)ZielZeit bis WirkungMessgröße
FundamentGoogle-Profil, Website + Local-SEO, Einwertungs-Einstieg, BewertungenEigentümer, die aktiv suchenWochen (Profil) bis 3–6 Monate (SEO)Maps-Position, organische Anfragen je Monat, Bewertungs-Takt
BeschleunigerGoogle Ads, Meta AdsEigentümer in oder vor der SucheTageKosten je Anfrage, Termine je Anfrage
BeziehungAltkunden, Tippgeber, Personal Brand, EventsEigentümer, die dich kennen oder von dir hörenMonate, dann dauerhaftAnfragen aus Empfehlung, Tipps je Quartal
Objekt-VermarktungPortale, Exposé, Fotos, RundgangKäuferTageVerkaufsdauer, Preis — kein neuer Auftrag
Bezahlte Reichweite ist ein Wasserhahn. Das Fundament ist das Gefäß darunter. Ohne Gefäß läuft alles durch.

Welche Kanäle passen zu welcher Stadtgröße?

Je größer die Stadt, desto teurer wird jeder Kanal und desto wichtiger die Reihenfolge. In der Großstadt konkurrierst du mit Hunderten Büros um dieselben Suchanfragen — Fundament plus Beschleuniger sind Pflicht, Beziehung allein skaliert nicht. In der Mittelstadt entscheidet oft das beste Google-Profil im Ort. Auf dem Land ist das Suchvolumen im Heimatort klein — dort zählen die Nachbarorte, Empfehlung und Präsenz vor Ort.

Zur Einordnung: In Deutschland gibt es rund 38.600 Maklerfirmen (Listflix, 2026), ein großer Teil davon in den Großstädten — allein in Berlin mehr als 2.000. Werbung für Immobilienmakler ist dort kein Test mit kleinem Budget — kleine Beträge liefern keine Daten, nur Klicks.

StadtgrößeFundament zuerstBeschleunigerBeziehungTypische Falle
Großstadt (Hunderte Wettbewerber)Standortseiten je Stadtteil, Profil mit hohem Bewertungs-MedianGoogle Ads mit ausreichendem Budget, Meta vor der SuchePersonal Brand, KooperationenAds starten, bevor die Website konvertiert
Mittelstadt (Dutzende Wettbewerber)Profil in die Maps-Top-3, Website mit Einwertungs-EinstiegGoogle Ads auf Verkaufsabsicht, Meta saisonalAltkunden-Takt, TippgeberProfil vernachlässigen, weil „die Website steht"
Kleinstadt / Land (eine Handvoll Wettbewerber)Profil vollständig, Website für Heimatort plus Nachbarorte mit NachfrageMeta Ads mit Radius, Google Ads nur bei SuchvolumenEmpfehlung, Präsenz vor Ort, EventsRanking im Heimatort top — dort sucht aber niemand

Das Land-Muster kennen wir aus vielen Gesprächen: Platz eins im eigenen Ort, keine Anfragen, weil der Traffic in der Kreisstadt liegt — und als Reflex eine Seite für jeden Nachbarort. Für welche Orte sich das lohnt, ist eine Messfrage — die Bänder stehen im Guide zu SEO für Immobilienmakler mit Wortzahl und Standortseiten je Stadtgröße.

Damit stapeln sich die Voraussetzungen: Um deine Zeile zu finden, brauchst du das Suchvolumen deines Orts und der Nachbarorte, die Stärke deiner Wettbewerber in Maps und organisch — und deinen Bestand an Altkunden. Erst diese drei Werte sagen dir, ob dein Beschleuniger Google oder Meta heißt und welches Budget er braucht. Was ein Klick in deiner Stadtgröße kostet, zeigt der Google-Ads-Guide für Immobilienmakler.

Welche fünf Zahlen musst du jeden Monat kennen?

Anfragen je Kanal, Kosten je Anfrage, Termine, Alleinaufträge und Provision — jeweils je Kanal und je Monat. Aus diesen fünf Zahlen entsteht jede Budget-Entscheidung im Immobilienmarketing. Wer sie nicht hat, entscheidet nach Gefühl, und Gefühl belohnt den lautesten Kanal, nicht den besten. In unseren Erstgesprächen kann die Mehrheit der Makler keine der fünf Zahlen je Kanal nennen.

Die fünf im Einzelnen:

  • Anfragen je Kanal. Nicht „Anfragen gesamt" — Google Ads, Maps und Empfehlung sind drei Zeilen.
  • Kosten je Anfrage. Kanalkosten des Monats geteilt durch Anfragen aus diesem Kanal. Fundament-Kanälen rechnest du Pflegezeit und Investition anteilig zu.
  • Termine. Viele Anfragen, kaum Termine heißt: falsche Zielgruppe.
  • Alleinaufträge. Diese Quote misst dich, nicht den Kanal.
  • Provision. Erst hier siehst du, ob der teure Kanal der schlechte war.

Der Selbstcheck: Wie viele Eigentümer-Anfragen hattest du im letzten Monat — je Kanal? Was hat dich eine gekostet? Wie viele wurden ein Termin, wie viele ein Alleinauftrag? Aus welchem Kanal kam die höchste Provision des Jahres? Wenn du bei zwei Fragen passen musst, bist du in der Mehrheit. Die Schicht darunter ist keine Software-Frage: ein Quellen-Feld, das jeder im Büro pflegt, und die feste Frage am Telefon, wie der Eigentümer auf dich gekommen ist.

Was du nicht je Kanal misst, kannst du nicht je Kanal entscheiden.

Lohnen sich Personal Brand, Print und Flyer für Makler noch?

Ja — als Beziehungs- und Verstärker-Schicht, nicht als Fundament. Eine Personal Brand macht dich zum bekanntesten Makler im Ort, und bekannt schlägt gut. Sie braucht aber Monate und ein Fundament, das den Namen bestätigt, sobald jemand ihn googelt. Flyer und Print funktionieren bei manchen Büros messbar und bei anderen gar nicht. Der Unterschied liegt in Gebiet, Wiederholung, Botschaft und Messung — nicht im Medium.

Personal Brand. Wer in seiner Stadt als Gesicht für Immobilien gilt, bekommt Anfragen, die nie über eine Suche liefen. Der Aufbau kostet Zeit statt Geld — aber der Eigentümer, der dich vom Video oder Vortrag kennt, prüft dich trotzdem bei Google.

Flyer und Postwurf. Wir kennen beide Enden: ein Büro, das tausende Flyer in der Großstadt verteilt hat — „Resonanz gleich null". Und eines in einer Mittelstadt, das daraus regelmäßig Aufträge zieht. Der Unterschied ist ein Muster: festes Gebiet mit Bestandsimmobilien und älteren Eigentümern, Wiederholung im Takt statt einer Aktion, eine Botschaft mit Einstieg (Einwertung, Marktbericht) statt „wir suchen Objekte" — und eine eigene Rufnummer oder Landingpage zur Messung.

Zeitung und Events. Die lokale Zeitung erreicht ältere Eigentümer, die kein Portal öffnen. Events sind für manche Büros der stärkste Kanal — eine Veranstaltung, eine Handvoll Objekte; der Blocker ist dort selten das Geld, sondern der rote Faden vom Einladen bis zum Nachfassen.

Welche Budget-Fehler kosten Makler am meisten?

Drei Fehler sehen wir in fast jedem Audit: der Tool-Zoo, das Kanal-Hopping und das Agentur-Trauma. Der Tool-Zoo sind fünf Abos ohne Prozess. Das Kanal-Hopping ist alle drei Monate ein neuer Kanal, keiner lange genug, um Daten zu liefern. Das Agentur-Trauma ist die Vorkasse für ein Versprechen, das niemand halten kann — oder die Folge davon: nie wieder ins Fundament investieren.

Der Tool-Zoo. Bewertungs-Tool, Chatbot, Funnel-Baukasten, Rundgang-Software. Jede Rechnung ist klein, die Summe nicht — und nichts davon ist verbunden. Die Regel: Prozess vor Tool. Erst wenn klar ist, wer welche Anfrage wie bearbeitet, zeigt sich, welches Werkzeug fehlt. Meistens keins.

Das Kanal-Hopping. Google Ads brauchen Wochen, bis die Daten belastbar sind, SEO drei bis sechs Monate. Wer nach sechs Wochen abbricht, hat für das Lernen bezahlt und wirft es weg. Welchen Kanal hast du länger als sechs Monate mit denselben fünf Zahlen beobachtet?

Das Agentur-Trauma. Ein wiederkehrendes Muster: einmal verbrannt an einer Website, die nur Suchkunden brachte, an einem SEO-Vertrag, bei dem „außer Geld nehmen nichts passiert" ist, oder an einem Coaching mit Geld-zurück-Garantie. Danach wird entweder nie wieder ins Fundament investiert — oder ins nächste Versprechen. Die Marker sind immer dieselben: Ranking-Garantie („Platz 1 in vier Wochen"), Vorkasse ohne Analyse deines Markts, keine Messung je Kanal, Website ohne Einstieg für Eigentümer. Welche Wege es gibt und was sie kosten, steht im Ratgeber Makler-Website erstellen: Wege und echte Kosten. Wie eine Makler-Website aussieht, die als Eigentümer-Fundament gebaut ist statt als Visitenkarte, zeigen wir offen — inklusive dessen, was sie nicht kann.

Der teuerste Kanal ist nicht der mit dem höchsten Preis. Es ist der, den du nach sechs Wochen abgebrochen hast.

Was du jetzt tun kannst

Drei Dinge kannst du diese Woche ohne Analyse umsetzen. Erstens: Sortiere deine Marketingausgaben der letzten zwölf Monate in zwei Spalten — Objekt und Eigentümer. Zweitens: Leg eine Tabelle mit den fünf Zahlen an und trag ab heute jede Anfrage mit Kanal ein. Drittens: Vervollständige dein Google-Profil und plane die Bewertungs-Bitte nach jedem Abschluss fest ein. Das kostet nichts außer Konsequenz, es gehört dir — und nichts davon halten wir geheim.

Die andere Hälfte hast du gesehen: Suchvolumen deines Orts und der Nachbarorte, Stärke deiner Wettbewerber, deine Quoten von Anfrage bis Alleinauftrag, der Beschleuniger für deine Stadtgröße. Das sind Messwerte, keine Meinungen. Ohne sie ist jede Budget-Entscheidung im Marketing ein Ratespiel — mit deinem Geld.

Genau diese Messung nehmen wir dir ab: Hol dir die kostenlose Potenzial-Analyse für deinen Standort. Wir schauen uns dein Suchvolumen, deinen Wettbewerb und dein heutiges Fundament an und sagen dir konkret, welche Reihenfolge und welches Budget für deinen Markt sinnvoll sind. Danach weißt du, was zu tun ist — ob mit uns oder ohne uns. Und wenn wir dir nicht helfen können, sagen wir auch das.

Stand: September 2026 · Autor: Milan Schuster, EstatePartner

Häufige Fragen

Was gehört alles zum Marketing für Immobilienmakler?

Zwei Richtungen: Objekt-Vermarktung für Käufer (Exposé, Portale, Fotos, Besichtigung) und Eigentümer-Marketing für Verkäufer ohne Makler (Google-Unternehmensprofil, Website mit Einwertungs-Einstieg, Bewertungen, Google und Meta Ads, Altkunden, Tippgeber, Personal Brand, Print). Fast alle Makler beherrschen die erste Richtung. Neue Aufträge entstehen nur in der zweiten — mit Plan, Budget und Messung je Kanal.

Wie viel sollte ein Immobilienmakler für Marketing ausgeben?

Es gibt keine belastbare Prozentzahl für Maklerbüros. Die oft genannten 7,7 % vom Umsatz (Gartner CMO Spend Survey 2025) stammen aus Konzernen mit Milliardenumsatz. Rechne rückwärts: Netto-Provision je Auftrag, Zahl der gewünschten Zusatzaufträge, akzeptierter Anteil der Provision dafür — und über deine Termin- und Auftragsquoten bis zu den maximalen Kosten je Anfrage.

Welches Online-Marketing für Immobilienmakler bringt am schnellsten Anfragen?

Am schnellsten wirken Google Ads und Meta Ads — innerhalb von Tagen, sobald Budget und Zielseite stimmen. Genau daran scheitert es meistens: Die Anzeige bringt Klicks auf eine Seite ohne Einstieg für Eigentümer, und der Klick verpufft. Der schnellste Kanal lohnt sich nur, wenn Google-Profil und Website vorher stehen. Sonst bezahlst du Reichweite ohne Gefäß.

Lohnt sich Werbung für Immobilienmakler bei Google oder bei Meta mehr?

Das hängt an deinem Ort. Google Ads erreichen Eigentümer mit Verkaufsabsicht, brauchen aber messbares Suchvolumen — in kleinen Orten fehlt es. Meta Ads erreichen Eigentümer vor der Suche, per Radius auch auf dem Land, liefern aber frühere Kontakte, die Nachfassen brauchen. Beide setzen ein konvertierendes Fundament voraus — und die Wahl entscheidet dein Suchvolumen, nicht der Trend.

Was ist digitales Immobilienmarketing?

Alle Maßnahmen, mit denen ein Makler online sichtbar wird und Anfragen erzeugt: Google-Unternehmensprofil, Website mit Local-SEO, Einwertungs-Funnel, Google und Meta Ads, Bewertungen, Social Media und KI-Sichtbarkeit. Entscheidend ist die Trennung nach Ziel: Digitale Objekt-Vermarktung (Portale, Rundgänge) bringt Käufer; digitales Eigentümer-Marketing bringt Aufträge. Nur das zweite ist Akquise.

Kann ich Immobilienmarketing selbst machen oder brauche ich eine Agentur?

Die Pflege kannst und solltest du selbst machen: Google-Profil, Bewertungs-Takt, Altkunden-Kontakt, die fünf Zahlen je Monat. Der Aufbau des Fundaments — Website, die konvertiert, Standortseiten mit Nachfrage, Kanal-Reihenfolge für deine Stadtgröße — ist Messarbeit. Ob du dafür jemanden brauchst, erkennst du daran, ob du Suchvolumen, Wettbewerbsstärke und deine Quoten beziffern kannst. Wenn nicht, wird Selbermachen genau dort teuer.

MS
Milan Schuster
Gründer von EstatePartner. Baut mit seinem Team SEO-Websites für Immobilienmakler — datenbasiert, auf Basis von 228 vermessenen Gewinner-Seiten.